Das Landesverwaltungsamt hat für die Haushaltssatzung 2025 der Landeshauptstadt Magdeburg eine Genehmigung erteilt.
„Ein bestätigter Haushalt ist gerade in Zeiten von stark steigenden Belastungen vor allem im Bereich der Sozialausgaben eine wichtige Grundlage, um auch wichtige Projekte und Baumaßnahmen realisieren zu können.“, so Thomas Pleye, der Präsident des Landesverwaltungsamtes. Die Bestätigung des Haushalts umfasst für das Jahr 2025 geplante Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen in Höhe von rund 55 Mio. Euro.
Laut der vorliegenden Planung fehlen der Stadt im Zeitraum 2025-2028 Deckungsmittel in Höhe von ca. 58 Mio. €. Angesichts der ungünstigen Ergebnisentwicklung in den kommenden Haushaltsjahren hat der Stadtrat bereits im Vorjahr ein Haushaltskonsolidierungskonzept beschlossen. Trotz erster positiver Wirkungen der Konsolidierung wurde der Landeshauptstadt Magdeburg dringend geraten, ihr Ausgabeverhalten weiter kritisch zu prüfen und die Ausbringung einer haushaltswirtschaftlichen Sperre in Erwägung zu ziehen.
Neue Verpflichtungsermächtigungen für kommende Jahre konnten nur noch für unabweisbare Investitionsvorhaben genehmigt werden.
Schwerpunkte der städtischen Investitionstätigkeit im Jahr 2025 sind der Abschluss des Ersatzneubaus des Strombrückenzuges über Zollelbe und Alte Elbe (ca. 23,3 Mio. €), die Sanierung der Stadthalle (ca. 21,1 Mio. €), der Beginn des Neubaus eines Schwimmzentrums für den Leistungssport (ca. 3,6 Mio. €) sowie der Abschluss des Baus einer Eisenbahn-überfü