Angebote im Landkreis Saalekreis
Wohnhaus
Bäckerstraße 3
06279 Schraplau, Stadt
Wohnhaus in Schraplau
Beschreibung:
Wohnhaus mit Hof im Denkmalbereich "Altstadt" der Stadt Schraplau
Objekt-Nr.:
Kategorie:
Gebäudezustand:
Baujahr:
Wohn-/Nutzfläche:
Grundstücksgröße:
Nutzungsmöglichkeiten:
Kaufpreis:
Kontakt:
#1075
Wohnhaus
sanierungsbedürftig
k. A.
140 m2
160 m2
Wohnhaus
auf Anfrage
Stadt Schraplau
Marktstraße 25
06279 Schraplau
Tel: 03477 9000
E-Mail: service@vg-weida-land.de
Bauernhof
Birnenstraße 1–2
06179 Teutschenthal
Bauernhof in Asendorf
Beschreibung:
Alter Bauernhof mit drei Wirtschaftsgebäuden mit guter Anbindung zur Autobahn A38.
Objekt-Nr.:
Kategorie:
Gebäudezustand:
Baujahr:
Wohn-/Nutzfläche:
Grundstücksgröße:
Nutzungsmöglichkeiten:
Kaufpreis:
Kontakt:
#1209
Wirtschaftsgebäude Landwirtschaft
stark sanierungsbedürftig
Mitte 19. Jh.
1180 m2
3100 m2
Gewerbe
46.500 Euro VB
Harald Behne
Landesverwaltungsamt Referat 304 – Denkmalbörse
Hakeborner Straße 1
39112 Magdeburg
Tel: 0391 567-2545
E-Mail: Harald.Behne@lvwa.sachsen-anhalt.de
Amtshof
Marktstraße 1
06279 Schraplau
Amtshof Schraplau
Beschreibung:
Amtshof (Oberamt, Könitz'sches Rittergut); wohl aus einem mittelalterlichen Edelhof hervorgegangenes Rittergut, 1732 von preußischen König Friedrich I. erworben und dem Erbprinzen Ferdinand übergeben. Seitdem Sitz des 1501 von den Grafen von Mansfeld eingerichteten Oberamtes; stattliches barockes Herrenhaus mit anspruchsvoller Putzgliederung in städtebaulich wichtiger Ecklage; die hinteren Gebäude möglicherweise den Grundriss einer älteren Befestigung aufnehmend
Objekt-Nr.:
Kategorie:
Gebäudezustand:
Baujahr:
Wohn-/Nutzfläche:
Grundstücksgröße:
Nutzungsmöglichkeiten:
Kaufpreis:
Kontakt:
#1090
Herrenhaus
stark sanierungsbedürftig
um 1700
349 m2
400 m2
Wohnen, Gewerbe
auf Anfrage
Harald Behne
Landesverwaltungsamt Referat 304 – Denkmalbörse
Hakeborner Straße 1
39112 Magdeburg
Tel: 0391 567-2545
E-Mail: Harald.Behne@lvwa.sachsen-anhalt.de
Alte Schäferei Rumpin
Dorflage 4
06198 Salzatal OT Rumpin
Beschreibung:
Zum Grundstück gehören: Alte Schäferei mit Wohnhaus und Nebengelass sowie Schafstall mit Brunnenhaus & Terrassengarten
- große gepflasterte Hoffläche
- 3 Gartenterrassen, 1 Erdkeller
- Strom und Abwasseranschluss vorhanden
- sehr ruhige Lage
Wohnhaus:
Baujahr ca. 1700. Die Grundmauern sind im Stil der Renaissance aus lehmgemauertem Sandstein und barockem Fachwerkaufbau. Im Haus gibt es 2 große und 3 kleinere Räume auf 2 Etagen sowie eine historische Schwarzküche und einen Gewölbehochkeller mit Backstube. Das Wohnhaus ist im soliden Zustand. Die Fenster wurden denkmalgerecht erneuert. Der Dachstuhl wurde repariert. Um im Wohnhaus wohnen zu können, müsste eine grundlegende Sanierung erfolgen. Grundfläche des Wohnhauses ca. 100 m².
Nebengelass:
Im Nebengelass befinden sich ehemaliger Pferde-, Schweine- und Kuhstall. Darüber wurden 2 Zimmer (vom Wohnhaus aus begehbar) zu Wohnzwecken genutzt. Das Nebengelass ist ausbaubar. Der Dachstuhl des Nebengelasses (ca. 20 m Länge) wurde komplett erneuert und mit historischen Biberschwänzen eingedeckt.
Schafstall:
Ca. 35 m Länge und 15 m Breite, ca. 500 m² Grundfläche, ist stark baufällig. Das hintere Drittel des Dachstuhls ist eingefallen.
Lage des Grundstückes:
Das Grundstück befindet sich in einer sehr ruhigen Lage im Saaletal inmitten des historischen Dorfkerns. Von den Gartenterrassen hat man einen wunderbaren Blick ins Tal.
Objekt-Nr.:
Kategorie:
Gebäudezustand:
Baujahr:
Wohn-/Nutzfläche:
Grundstücksgröße:
Nutzungsmöglichkeiten:
Kaufpreis:
Kontakt:
#1225
Dreiseitenhof
teilsaniert
vor 1700
210 m2
2.114 m2
Wohnen/Gewerbe
150.000 € (VHB)
Harald Behne
Landesverwaltungsamt Referat 304 – Denkmalbörse
Hakeborner Straße 1
39112 Magdeburg
Tel: 0391 567-2545
E-Mail: Harald.Behne@lvwa.sachsen-anhalt.de
Langes Gebäude Rothenburg
Friedensstraße 21
06193 Wettin-Löbejün OT Rothenburg
Beschreibung:
Im Jahre 1585 kauft der Markgraf Joachim Friedrich von Brandenburg die Güter Rothenburg als Wohnsitz für seine Gemahlin Katharina von Küstrin. Auf dem Schlossgelände lässt Markgräfin Katharina 1594 das Lange Gebäude errichten, das aus diesem Grund heute auch Altes Schloss genannt wird. Das Lange Gebäude wird im rechten Winkel zu dem im Jahr 1446 durch Koppe von Ammendorf errichteten Schlossgebäude aufgebaut. Das Schloss umgibt ein wunderschöner Garten, der 1916 dem Bau der Eisenbahnlinie zum Opfer fällt.
Im Dreißigjährigen Krieg wird das Gebäude beschädigt und daraufhin 1646 saniert. 1690 wird das Schlossgelände Eigentum der Kupferschiefergewerkschaft, die hier ab 1691 eine Schmelzhütte baut, um Kupferschiefer zu verschmelzen. In der Blütezeit des Bergbaus und Hüttenwesens wird in Rothenburg 1768 oder 1772 eine Bergbauaufsichtsbehörde des von Friedrich II. von Preußen gegründeten Königlich-Magdeburgisch-HaIberstädter Oberbergamtes neben dem Schloss in einem 1691 errichteten Gebäude untergebracht. Das Portal mit der Inschrift „Glück auf“ über dem Eingang des Langen Gebäudes stammt wahrscheinlich aus dem Gebäude des alten Oberbergamtes und
wurde nach dessen Abbruch 1819 umgesetzt.
Im Jahre 1815 wird das Oberbergamt von Rothenburg nach Halle (Saale) verlegt. Anstelle der auf dem Schlossgelände 1818 abgerissenen Schmelzhütte wird im selben Jahr ein Kupferhammer errichtet. Ab 1870 produziert die Mansfelder Aktiengesellschaft auf dem Geländer Kupfer- und Messingerzeugnisse und wird während der beiden Weltkriege Rüstungsbetrieb. Nach dem zweiten Weltkrieg werden im Werk an der Saale bis zum heutigen Tage vornehmlich Seile und Drähte hergestellt.
Seit 1690 befindet sich das Lange Gebäude auf dem Gelände metallerzeugender- oder verarbeitender Industrie. Das Gebäude wurde als Amts- und Wohngebäude genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es bis 1987 ausschließlich Wohnzwecken.
Objekt-Nr.:
Kategorie:
Gebäudezustand:
Baujahr:
Wohn-/Nutzfläche:
Grundstücksgröße:
Nutzungsmöglichkeiten:
Kaufpreis:
Kontakt:
#1232
Wirtschaftsgebäude
stark sanierungsbedürftig
ca. 16. Jhd.
keine Angabe
3.532 m2
Wohnen/Gewerbe
100.000 € (VHB für das Grundstück)
Harald Behne
Landesverwaltungsamt Referat 304 – Denkmalbörse
Hakeborner Straße 1
39112 Magdeburg
Tel: 0391 567-2545
E-Mail: Harald.Behne@lvwa.sachsen-anhalt.de
Bischofsburg Burg Liebenau
Bischofsburg Burg Liebenau in Schkopau
Burg Liebenau entstand wohl Ende des 12. Jahrhunderts zur Sicherung eines Flussübergangs über die Weiße Elster. Hier wurde von Halle kommend Salz, das weiße Gold, weiter in fränkische, sächsische und böhmische Lande gebracht. Zu dieser Zeit befindet sich die Burg im Besitz der Ritter von Liebenau, einer Adelsfamilie, die sich immer wieder im Gefolge der Markgrafen von Landsberg findet.
Nach dem Aussterben der v. Liebenau zum Ende des 13. Jahrhunderts fiel die Burganlage an den Erzbischof von Magdeburg. Wohl jetzt kam es zur Errichtung der Grundmauern der heutigen Burg- und Schlossanlage inklusive des Kapellenturmes und der Keller. Nachdem die Bischöfe von Merseburg die Anlage erwarben, gelang ihnen auch der Kauf der nahen Burgen in Schkopau und Lauchstädt – wichtige Grenzburgen im Norden des Merseburger Bistums. Der jahrhundertelange Besitz durch die Bischöfe führte auch zum Namen Bischofsburg. Etwa 1530 unter Bischof Vincenz erfolgte ein erster Umbau von der Burg hin zum Schloss.
Nach der Reformation kam die Burg an Kursachsen. Ab 1656 lag sie im neu entstandenen Fürstentum Sachsen-Merseburg. Unter dem jagdbegeisterten Herzog Christian I. (+1691) wurde die Burg zum beliebten Ausgangspunkt für Jagden in der wildreichen Elsteraue. Aber auch Geburtstage und Bälle wurden hier veranstaltet. Um 1680 ließ der Herzog die Anlage schlossartig modernisieren. Dabei wurde auch der alte große Bergfried abgetragen. Nach dem Aussterben der Linie Sachsen-Merseburg legte sich langsam der Schleier des Vergessens über das Haus.
Mit dem Wiener Kongress 1815 fiel Burgliebenau gemeinsam mit dem Merseburger Umland an das Königreich Preußen. Dort konnte man mit der sächsischen Geschichte nur wenig anfangen. Die Burg- und Schlossanlage wurde 1827 an Johann G. Lorenz verkauft. Bis zur sogenannten „demokratischen Bodenreform“ im Herbst 1945 waren Haus, Acker und Forstwirtschaft im Besitz seiner Nachfahren, der Familie Schwarzburger. Danach dienten die historischen Mauern als Kindergarten, Schulküche, vor allem aber als Mehrfamilienhaus für bis zu 11 Familien.
Dann stand die Burg- und Schlossanlage leer. Die Gemeinde Schkopau als Eigentümer sorgte aber für eine grundlegende Bauunterhaltung. Seit September 2016 ist die Bischofsburg wieder bewohnt und in Familienbesitz. Die junge Familie nutzt die Burg- und Schlossanlage als Wohn- und Geschäftssitz und organisiert hier Veranstaltungen.
Objekt-Nr.:
Kategorie:
Gebäudezustand:
Baujahr:
Wohn-/Nutzfläche:
Grundstücksgröße:
Nutzungsmöglichkeiten:
Kaufpreis:
Kontakt:
#1243
Burganlage
bezugsfähig
ca. 13. Jhd. - Umbau 1680
1.210
4.470 m2
Wohnen/Gewerbe
auf Anfrage
Harald Behne
Landesverwaltungsamt Referat 304 – Denkmalbörse
Hakeborner Straße 1
39112 Magdeburg
Tel: 0391 567-2545
E-Mail: Harald.Behne@lvwa.sachsen-anhalt.de

