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Genehmigung von Tierversuchen nach § 8 Abs. 1 des Tierschutzgesetzes

Für die Durchführung von Tierversuchen an Wirbeltieren oder Kopffüßern ist eine Genehmigung des Versuchsvorhabens durch das Referat Verbraucherschutz, Veterinärangelegenheiten erforderlich.

Einzureichende Unterlagen

Für die Genehmigung ist ein schriftlicher Antrag mit allen erforderlichen Angaben gemäß Paragraph 31 Tierschutz-Versuchstierverordnung (TierSchVersV) zum Versuchsvorhaben einzureichen:

Die notwendigen Angaben für den Antrag können Sie unserem Informationsblatt entnehmen.

Durchführung von Tierversuchen: Anforderungen an die Sachkunde

§ 9 Abs. 1 TierSchG in Verbindung mit § 16 TierSchVersV

Tierversuche an Wirbeltieren oder Kopffüßern dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die über die Kenntnisse und Fähigkeiten nach Anlage 1 Abschnitt 3 TierSchVersV verfügen (§ 16 Abs. 1 Satz 1 TierSchVersV). Diese Voraussetzungen gelten auch für Personen, die Versuchsvorhaben planen (§ 16 Abs. 3 TierSchVersV).

Darüber hinaus dürfen Tierversuche, ausgenommen Versuche nach § 7 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TierSchG, nur

  • von Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Veterinärmedizin, der Medizin oder der Zahnmedizin,
  • von Personen mit abgeschlossenem naturwissenschaftlichem Hochschulstudium, sofern sie nachweislich die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben, oder
  • von Personen, die nachweislich im Rahmen einer abgeschlossenen Berufsausbildung die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben,
  • durchgeführt werden.


Tierversuche mit operativen Eingriffen an Wirbeltieren dürfen nur

  • von Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Veterinärmedizin, der Medizin oder der Zahnmedizin oder
  • von Personen mit abgeschlossenem naturwissenschaftlichem Hochschulstudium oder einer Weiterbildung im Anschluss an ein naturwissenschaftliches Hochschulstudium, sofern sie nachweislich die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben,
  • durchgeführt werden.

Das Landesverwaltungsamt genehmigt Ausnahmen, wenn der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf andere Weise erbracht ist:

Weitere Informationen dazu auf dieser Seite.

Kontakt

Tel.: +49 345 514-2682
Fax: +49 345 514-2699
E-Mail

 

 

Rechtsgrundlage

Haben Sie Fragen oder suchen Sie einen Ansprechpartner?

Alle Sprechstunden und persönlichen Beratungsgespräche sind abgesagt.

Sie erreichen uns telefonisch in

Halle/Magdeburg: +49 345 514-0

und

Dessau: +49 340 6506-0

oder wenden Sie sich postalisch an uns:

Landesverwaltungsamt
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)