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Landesverwaltungsamt genehmigt Haushaltssatzung 2026 des Saalekreises

Der Landkreis Saalekreis hat für das Haushaltsjahr 2026 seine Haushaltssatzung vorgelegt. Nach Prüfung durch das zuständige Landesverwaltungsamt wurde die Haushaltssatzung vollständig bestätigt. Die Entscheidung umfasst folgende Punkte:

  1. Genehmigung der Kreditaufnahmen
    Der in der Haushaltssatzung festgesetzte Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen von rund 9,6 Mio. Euro für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen wird vollumfänglich genehmigt. Dies ermöglicht dem Landkreis, notwendige Investitionsprojekte im kommenden Haushaltsjahr planmäßig umzusetzen.
  2. Genehmigung der Verpflichtungsermächtigungen
    Ebenfalls in voller Höhe (ca. 32,8 Mio. Euro) genehmigt wird der in der Haushaltssatzung festgelegte Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen. Damit erhält der Landkreis die erforderliche rechtliche Grundlage, bereits heute finanzielle Verpflichtungen für zukünftige Jahre einzugehen, um langfristige Projekte sicher einzuplanen.

 

Mit dieser Entscheidung erhält der Landkreis Saalekreis Planungssicherheit für die Fortführung und den Ausbau seiner Investitionsvorhaben im Jahr 2026. Wesentliche Investitionsmaßnahmen sind:

- Gymnasium Landsberg; Kapazitätserweiterung Klassenräume

- Sekundarschule „August Bebel“ Leuna; Etablierung einer Gemeinschaftsschule

- Förderschule Merseburg

- Feuerwehrtechnische Zentrale Blösien

- Burg Querfurt

„Die Genehmigung der Haushaltssatzung 2026 ist ein wichtiges Signal für die Handlungsfähigkeit des Saalekreises. Sie bestätigt die solide Arbeit des Landkreises und schafft die notwendige Planungssicherheit für zentrale Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Gleichzeitig mahnt die aktuelle Finanzlage dazu, weiter mit Augenmaß zu wirtschaften. Die bestehenden Herausforderungen, etwa steigende Kosten und wachsende Verpflichtungen, verlangen auch künftig eine verantwortungsvolle Prioritätensetzung. Der Saalekreis erhält nun gute Rahmenbedingungen, um seine Projekte voranzubringen. Diese gilt es nun, konsequent und nachhaltig zu nutzen.“