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Internationaler Museumstag 2026: Sachsen Anhalt investiert weiter in starke Museen und lebendige Kulturvermittlung

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 17. Mai 2026 rückt Sachsen‑Anhalt seine vielfältige Museumslandschaft in den Mittelpunkt. Landesweit gibt es 164 öffentlich zugängliche Museen in kommunaler, kirchlicher, privater oder vereinsgetragener Trägerschaft. Sie bewahren das kulturelle Erbe des Landes und ermöglichen es, Geschichte, Kunst und Wissenschaft auf vielfältige Weise zu entdecken, vor Ort wie zunehmend auch digital.

Der Internationale Museumstag steht bundesweit im Zeichen der Sichtbarkeit musealer Arbeit. Mit Sonderführungen, Mitmachangeboten und digitalen Formaten öffnen zahlreiche Museen in Sachsen‑Anhalt an diesem Tag ihre Türen für ein breites Publikum.

Verlässliche Förderung für die Museumslandschaft

Das Land Sachsen‑Anhalt unterstützt die Museen seit vielen Jahren kontinuierlich. Über das Landesverwaltungsamt werden Fördermittel insbesondere für die Entwicklung und Präsentation von Dauer‑ und Sonderausstellungen, für museumpädagogische Konzepte, Maßnahmen zur Barrierefreiheit sowie für die Digitalisierung von Sammlungen und Vermittlungsangeboten ausgereicht. Ziel ist es, Museen als lebendige Orte des Lernens, des Austauschs und der kulturellen Teilhabe weiter zu stärken.

 

2026

Der Internationale Museumstag 2026 bietet zugleich einen Blick auf die laufenden Projekte. Für den Bereich Museen sind im Jahr 2026 insgesamt rund eine Mio. Euro Landesmittel geplant und durch Zuwendungsbescheide gebunden. Im Bereich UNESCO-Museen beläuft sich die geplante und gebundene Gesamtsumme der Landesmittel im Jahr 2026 auf rund 700.000 Euro.

 

Besonders im Fokus stehen 2026 zwei bedeutende Großprojekte:

  • In der Welterbestadt Quedlinburg wird die museale Neugestaltung des Schlossmuseums abgeschlossen. Eine Teileröffnung fand bereits im März 2026 statt, die vollständige Eröffnung ist für den 03. Oktober 2026 geplant. Für dieses Großprojekt wurden bislang rund 5,87 Millionen Euro an Landesmitteln bereitgestellt.
  • In der Stadt Halle (Saale) wird die neue Dauerausstellung im Salinemuseum eingerichtet. Auch hier ist die Eröffnung im Jahr 2026 geplant. Hierfür sind bisher insgesamt etwa 560.000 Euro an Landesmitteln geflossen.

Diese Projekte stehen exemplarisch für die Verbindung von historischer Substanz, moderner Vermittlung und nachhaltiger Museumsentwicklung.

Förderperspektive 2027

Ab diesem Jahr ist die Investitionsbank für die künftige Förderung der Museumslandschaft zuständig. Das Landesverwaltungsamt wird 2027 dann ausschließlich bereits begonnene Projekte weiterführen. In diesem Zusammenhang sind für 2027 Landesmittel in Höhe von 90.000 Euro vorgesehen. Die Mittel dienen der Fortführung laufender Projekte.

 

Hintergrund: Rolle des Landesverwaltungsamtes

Das Landesverwaltungsamt Sachsen‑Anhalt ist im Auftrag des Landes für die fachliche und administrative Umsetzung der Museumsförderung zuständig. Dazu gehören die Beratung der Museumsträger, die Prüfung und Bewilligung von Förderanträgen, die Begleitung der Projekte während der Umsetzung sowie die abschließende Prüfung der Mittelverwendung. Damit leistet das Landesverwaltungsamt einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der Museumslandschaft in Sachsen‑Anhalt.