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Schieferberg

Größe: 65,45 ha   
Landkreis: Harz  
Codierung: NSG0191___   
Verordnung: Verordnung des Regierungspräsidenten Magdeburg vom 25.11.1999 (Amtsbl. f. d. Reg.-Bez. MD. - 8(1999)12 vom 15.12.1999, S. 147
Karte - © LVermGeo LSA Gen.-Nr.: 10008 (www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de)

Schutzziel

Erhaltung und Entwicklung des “Schieferberges” mit seinen charakteristischen Biotoptypen, Lebensgemeinschaften, Pflanzen- und Tierarten sowie die Erhaltung der Vielfalt und Eigenart des Gebietes.

Lage

Das NSG befindet sich an einem Nordhang der Wendefurther Talsperre zwischen dem Bodeeinlauf und dem Sperrwerk. Im Westen begrenzt das Schiefertal das Naturschutzgebiet, im Osten der Fritzes-Grund und die Waldkante westlich des Kuhberges.

Geologische Beschaffenheit

Den geologischen Untergrund des Gebietes bildet Tonschiefer. Aufgelassene, kleinflächige Steinbrüche erlauben Einblicke in die geologischen Entwicklungen.

Vegetation

Das NSG umfasst einen Waldkomplex mit teilweise naturnah ausgeprägten Waldgesellschaften mit einer Vielfalt an unterschiedlichen, kleinräumig wechselnden Standorten und räumlich und zeitlich variablen Phasen der Waldentwicklung.
Die hier vorhandenen Zahnwurz-Buchenwälder bzw. Hainsimsen-Buchenwälder bilden wertvolle Lebensräume, die der potenziell natürlichen Vegetation entsprechen. Durch Aufschlüsse, kulturhistorisch wertvolle Schiefersteinbrüche sowie den daraus resultierenden typischen Fels- und Geröllfluren und kleinflächigen Schlucht- bzw. Blockschuttwäldern wird die standörtliche Vielfalt noch erhöht.

Fauna

Das Waldgebiet ist Lebensraum u.a. für Wildkatze, Schwarzstorch und Kreuzotter. Durch Ausweisung des Gebietes als Prozessschutzfläche, d.h. ohne wirtschaftliche Nutzung, wird die Bedeutung des NSG für zahlreiche Tierarten , z.B. als Rückzugsgebiet, wesentlich gesteigert.
Besonders für die in den südlichen Hanglagen vorkommende artenreiche Insektenfauna stellt das NSG "Schieferberg" innerhalb des Wirtschaftswaldes ein wichtiges Trittsteinbiotop dar.

Zustand des Gebietes und Erhaltungsmaßnahmen

Ein Teil der Kuppe sowie die südlich und westlichen Hänge befinden sich in einem guten Zustand. Das gesamte NSG ist Totalreservat, d.h. es findet keine forstwirtschaftliche Nutzung statt; auch die Fichtenaufforstung unterliegen der natürlichen Dynamik.

Kontakt

Öffnungszeiten:
Mo. - Do.: 9:00 – 15:00 Uhr
Fr.: 9:00 – 12:00 Uhr

Hinweis: 
Termine können nach individueller Vereinbarung auch außerhalb der Sprechzeiten durchgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass einzelne Bereiche abweichende Öffnungszeiten haben. Diese erfahren Sie auf der jeweiligen Internetseite des Referates.

Sie erreichen uns telefonisch in

Halle (Saale): +49 345 514-0

Magdeburg: +49 391 567-0

Dessau-Roßlau: +49 340 6506-0

oder per Post:

Landesverwaltungsamt
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)