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Geestferkel-Insolvenz: Für alle Standorte Lösungen gefunden!!!

Im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren der Geestferkel GmbH konnte auch für den letzten Standort eine Lösung gefunden werden. Die Versorgung der betroffenen Tierbestände in Sachsen-Anhalt ist weiterhin gewährleistet. Nach aktuellem Stand bestehen keine akuten Tierschutzprobleme.

Die Geestferkel GmbH, einer der größten Ferkelerzeuger Deutschlands, hatte am 28. Juli 2026 Insolvenzantrag gestellt. In Sachsen-Anhalt sind insgesamt 14 Standorte mit rund 106.000 Schweinen betroffen. Seit Bekanntwerden der wirtschaftlichen Schwierigkeiten arbeiten Insolvenzverwaltung, Veterinärbehörden der Landkreise, Landesverwaltungsamt, Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Kreditinstitute sowie neue Betreiber eng und konstruktiv zusammen, um die Versorgung der Tiere dauerhaft sicherzustellen.

Lösungen für sämtliche Standorte gefunden

Während Anfang August noch für mehrere Betriebe Zukunftsperspektiven offen waren, konnten inzwischen für alle 14 Standorte neue Investoren beziehungsweise Betreiber gefunden oder entsprechende Vereinbarungen getroffen werden. Nun konnte auch für den bislang noch offenen Standort eine Lösung erzielt werden. Damit verfügen nun alle betroffenen Betriebe über eine Perspektive für den Weiterbetrieb beziehungsweise die weitere Versorgung der Tierbestände.

Enge Überwachung bleibt bestehen

Die zuständigen Veterinärbehörden überwachen die betroffenen Standorte weiterhin engmaschig. Dabei werden insbesondere die Futter- und Wasserversorgung, der Gesundheitszustand der Tiere sowie die Betriebsabläufe regelmäßig kontrolliert. Wo erforderlich, werden Maßnahmen kurzfristig abgestimmt und umgesetzt.

Nach den Rückmeldungen der Landkreise ist die Futterversorgung an sämtlichen Standorten derzeit sichergestellt. Auch hinsichtlich der Strom- und Wasserversorgung liegen aktuell keine Hinweise auf akute Gefährdungen für das Tierwohl vor.

Gemeinsames Handeln führt zum Erfolg

Die vergangenen zwei Wochen haben gezeigt, dass durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten schnelle und tragfähige Lösungen gefunden werden konnten. Landkreise, Veterinärämter, Insolvenzverwaltung, Banken, Unternehmen und Beschäftigte vor Ort haben erheblich dazu beigetragen, die Versorgung der Tiere jederzeit sicherzustellen und tierschutzrechtliche Risiken zu vermeiden.

Tierwohl bleibt oberste Priorität

Das Landesverwaltungsamt wird die Entwicklung des Insolvenzverfahrens gemeinsam mit den zuständigen Behörden weiterhin aufmerksam begleiten. Oberstes Ziel bleibt es, das Tierwohl dauerhaft sicherzustellen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Mit der nun für alle Standorte erreichten Lösung hat sich die Situation deutlich stabilisiert. Gleichwohl werden die Betriebe weiterhin eng begleitet, um die nachhaltige Fortführung der Standorte und die Versorgung der Tierbestände sicherzustellen.