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Erneuter Antrag auf Vollsperrung der Unstrut bei Karsdorf eingegangen - Beteiligungsverfahren eingeleitet - Öffentlichkeit wird frühzeitig informiert

Auch im Jahr 2026 sind weitere Bauarbeiten an der Unstrutbrücke in Karsdorf erforderlich. Im Rahmen des Neubaus der Unstrutbrücke hat die Meliorations-, Straßen- und Tiefbau GmbH beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt einen erneuten Antrag auf Vollsperrung der Unstrut für den Schiffsverkehr gestellt.


Nach dem Antrag soll die Unstrut im Zeitraum vom 10. August 2026 bis zum 28. August 2026 im Bereich der Unstrutbrücke in Karsdorf vollständig gesperrt werden. Die Sperrung ist für die Durchführung geplanter Montage- und Bauarbeiten erforderlich.

Der Antrag ist beim Landesverwaltungsamt als zuständige Genehmigungsbehörde eingegangen. Nach Vorliegen und Auswertung der eingereichten Unterlagen wurde bereits das notwendige Beteiligungsverfahren mit den betroffenen Behörden und Stellen eingeleitet.

Über den Fortgang des Verfahrens sowie über das Ergebnis der Prüfung und eine mögliche Sperrungsanordnung wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.
 

Hintergrund

Bereits im Jahr 2025 war die Unstrut im Bereich der Unstrutbrücke Karsdorf im Zuge des Abrisses der alten Brücke zeitweise für den Schiffsverkehr voll gesperrt. Die damalige Sperrung erfolgte auf Grundlage einer Sperrungsanordnung vom 19. Juni 2025 sowie einer Änderungsanordnung vom 18. Juli 2025 und betraf den Zeitraum vom 21. Juli 2025 bis zum 08. August 2025.

Die nunmehr beantragte Sperrung steht im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Brücke. Aufgrund der Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr und der Bedeutung der Unstrut für Freizeit- und Tourismusverkehr wird über das Verfahren wieder frühzeitig und transparent informiert.