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1. Gotisches Haus

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Von außen zeigt das Haus zwei ganz unterschiedliche Seiten: Die zum Wolfskanal weisende Front ist die einer venezianischen Kirche, während die Gartenseite der englischen Tudor-Gotik folgt. Entworfen wiederum von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff wurde das Gotische Haus ab 1773 erbaut und bis 1813 mehrfach umgestaltet. Im Gebäude ist eine einzigartige Sammlung mit herausragenden Buntglasfenstern vom späten 15. bis zum 17. Jahrhundert zu entdecken.

Dabei sollte das Gotische Haus zuerst als Wohnung für den Hofgärtner Schoch dienen, doch nutzte der Fürst es ab 1785 zunehmend selbst als Refugium. Anders als im öffentlich zugänglichen Schloss konnte Franz hier „in der Mitte seiner ruhmvollen Vorfahren“ sich selbst finden. Zugleich war das Gotische Haus für den Fürsten ein mehr oder weniger geheimes Familiendomizil: In drei kleinen Räumen und „wilder Ehe“ lebte er mit Luise Schoch (1769–1813), der Tochter des Gärtners, sowie den drei gemeinsamen Kindern.

Was findet man auf dem Turm des Hauses? Lösungsbuchstabe 1
4 Eicheln K
3 Haselnüsse I
4 Walnüsse A

 

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