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Bernburg

Karte 

(wichtiger Hinweis: die Karte dient Ihnen zur groben Orientierung, wo sich die einzelnen Stationen befinden, um sich aber richtig führen zu lassen, lesen Sie sich bitte von Station zu Station oder nutzen Sie zusätzlich ein Navigationsprogramm)

Alternativ gibt es hier den Flyer zum Downloaden oder Ausdrucken.

1- Waldauer Flutbrücke

Der Rundgang durch Bernburg startet an der Waldauer Flutbrücke. Das Thema Wasser war und ist in Bernburg ein stadtbildprägendes Rätsel. Die Saale fließt mitten durch die Altstadt, sie ist Transportader, für Sportler gern genutzte Wasserader, provoziert aber auch immer wieder bange Blicke, wenn in Sachsen-Anhalt die Pegel steigen. Bereits 1644 baute man an dieser Stelle eine erste Brücke aus Holz, die bei Hochwasser die einzige Möglichkeit für die Bewohner, die dann unter Wasser stehende Talstadt zu durchqueren. Die Holzbrücke hielt den Wasserfluten nicht lange stand, sodass diese 1787 durch diese Brücke aus Stein ersetzt wurde. Heute wird die Brücke nur bei Hochwasser für den Autoverkehr freigegeben. An der Waldauer Brücke beginnt die Breite Straße, die sich wie ein roter Faden durch die Innenstadt zieht und die wir nun entlanglaufen.

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2- Barockkirche St. Nikolai

Bereits von Weitem zu sehen ist unser nächstes Highlight, die Barockkirche St. Nikolai, Mitte des 13. Jh. erbaut. Und auch hier findet sich das Thema Wasser, denn für Besucher sind die Hochwassermarkierungen außen am Turm interessant. Sie geben Auskunft über Überflutungen der Saale, die sich über Jahrhunderte ihren alten Mäander wiederholte. Der spätgotische Taufstein sowie die Holzschnittfigur Johannes der Täufer stammen aus dem 15. Jh. Bernburg ist reich an sehenswerten Kirchen.
Mehr Infos finden Sie unter https://www.bernburg.de/de/kirchen-und-kloster.html

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3- ehemaliges Kloster der Marienknechte

Wir verlassen die Breite Straße in Höhe der Klostergasse und schlagen auf dieser einen kleinen Boden, um zum ehemaligen Kloster der Marienknechte zu gelangen. Zwar ist von der Klosteranlage, die um 1300 erbaut worden war, nur eine Ruine erhalten, doch diese ist äußerst sehenswert und imposant. Bemerkenswert an der Klosterruine sind die Reste einer schmalen Kanzel, das Maßwerk einiger Fenster sowie die Ansätze des Kreuzgewölbes im Kreuzgang.

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4- Breite Straße 115

Wir kehren auf die Breite Straße zurück und gelangen nun zur Hausnummer 115. 1175 ließ der Apotheker Schulze dieses Bürgerhaus in Bernburg errichten. Bis heute beherbergt das Haus immer wieder Apotheken. Neben der Grünen Apotheke sind die zahlreichen weiteren bauhistorischen Zeitzeugen nicht zu übersehen und auf jeden Fall einen Blick wert.

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5- Markt

Wenige Schritte weiter gelangen wir zum Markt der Talstadt. Dort befindet sich das älteste Wohnhaus der Stadt. Es stammt aus dem Jahr 1550, das Fachwerk ist bis heute erhalten geblieben. Ursprünglich stand das Haus an einem ganz anderen Ort in Bernburg. Dort wurde es 1979 abgerissen und 1982 leider nicht ganz im Originalzustand am Markt wiederaufgebaut. Wer genau hinschaut, wird bemerken, das Haus hat keinen Eingang zum Markt. Dieser ist beim Wiederaufbau auf der anderen Seite des Hauses angelegt worden.

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6- Säulen der ehemaligen Brückenwache

Weiter in Richtung Saale stoßen wir linkerhand auf die Säulen der ehemaligen Brückenwache. Die Säulen stammen aus dem 19. Jahrhundert und stützten einst das Vordach der Brückenwacht. 1934 errichtete man die neue Stahlbetonbrücke über die Saale und die Brückenzollwache wurde abgerissen. Nur die Säulen stellte man wieder auf. Abends sind die Säulen leuchtend in Szene gesetzt.

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Nun verlassen wir die Talstadt, überqueren die Brücke und gelangen in die Bergstadt. Wie am Namen unschwer zu erkennen, gilt es nun, den Schlossberg zu erklimmen und sich auf Schlossbesichtigung zu begeben. Bereits auf dem Weg zur Schlossanlage über Schenktreppe, Theater- und Schlossgartenstraße begegnen uns zahlreiche erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten.
Auf unserem Weg in Richtung Schloss gelangen wir an dem ehemaligen alten Rathaus der Bergstadt und der ehemaligen Orangerie vorbei. Heute wird sie als Sporthalle für das benachbarte Gymnasium genutzt, welches ebenfalls nicht nur wegen seiner Lage hoch über dem Fluss imposant anzuschauen ist.

7- Rathaus

Wir stehen vor dem Rathaus der Stadt, gegenüber das Carl-Maria-von Weber-Theater und die Schlosskirche St. Aegidien. 1375 ist diese Kirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die ältesten Bauteile sind romanischen Ursprungs und in dieser Kirche befindet sich die Fürstengruft der Anhalt-Bernburger Familie. Das Besondere hier: die Kirche wurde im Rahmen eines Kunstprojektes 2013 im Inneren durch den halleschen und in inzwischen international bekannten Künstlers Moritz Götze neugestaltet worden.
Das herzogliche Schauspielhaus heißt seit 1954 Carl-Maria-von-Weber-Theater.1827 entstand das Gebäude im Auftrag von Herzog Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg. Große Künstler gastierten in dem Theater, wie zum Beispiel 1829 der Geigenvirtuose Niccoló Paganini. Nach einer umfangreichen Sanierung wurde 1997 der Zuschauerraum wieder in der Gestaltung des 19.Jahrhunderts eingerichtet.
1756/57 ließ der damalige Fürst von Anhalt-Bernburg die herzogliche Reitbahn errichten, später wurde diese umgebaut und erweitert. Ab 1919 baute man das Gebäude zu einem Verwaltungsgebäude um, heute ist es ein Teil des Rathauses.

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8- Renaissance-Schloss mit den Burgterrassen, dem Bärenzwinger und dem Eulenspiegelturm

Hinter dem Rathaus und oberhalb der Saale auf einem Sandsteinfelsen steht das Renaissance-Schloss mit den Burgterrassen, dem Bärenzwinger und dem Eulenspiegelturm.
Vermutlich stand genau an dieser Stelle bereits 961 eine Rund- und Fliehburg mit Wall und Graben. In einer Schenkungsurkunde von Otto I. wird eine „Brandanburg“ erwähnt. Um 1138 war die nun als „Berneburch“ bekannte Anlage der Witwensitz der Mutter von Marktgraf Albrecht dem Bären aus dem Haus der Askanier. Die Burganlage wurde bei Streitigkeiten gebrandschatzt und erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts als romanische Burganlage wiederaufgebaut. In dieser Zeit entstand auch der Eulenspiegenturm, der mächtige Bergfried im Burghof. Der Eulenspiegelturm kann besichtigt werden. Erwähnenswert ist, dass 1860 in dem ehemaligen Burggraben eine Bärengrube für einen russischen Braunbären entstand. An dieser Tradition wurde über die Jahrhunderte festgehalten und erst 2018 der letzte dort noch lebende und bis dahin vom Tierpark Bernburg betreute Braunbär krankheitsbedingt eingeschläfert. Heute werden hier keine Bären mehr gehalten.

Weitere Informationen zur Schlossgeschichte: https://www.bernburg.de/de/das-schloss-bernburg-die-krone-anhalts.html

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Wir verlassen die Schlossanlage und laufen über die Schlossstraße und Friedensallee zurück in die Bernburger Innenstadt. Hier lässt sich wunderbar durch den Altstadtkern schlendern. Hier endet unsere Denkmaltour. In die Altstadtsanierung Bernburgs sind seit der Wende über 90 Millionen Euro an Fördermitteln geflossen. Diese haben aus unserer Sicht ihre positiven Spuren hinterlassen.

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