Menu
menu

Schnappschüsse zum Tag des offenen Denkmals 2020

Das Landesverwaltungsamt unterstützt die diesjährige Foto-Kampagne der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Denkmaltag.

Bei der Aktion „Schnappschuss“ sind alle aufgerufen, ihr favorisiertes Denkmal-Objekt zu fotografieren, hochzuladen und mit einer kurzen Begründung der Wahl zu versehen. 

Das Landesverwaltungsamt als Obere Denkmalschutzbehörde hat die 150 privaten Denkmalfördermittelempfänger der letzten fünf Jahre angeschrieben und auf diese Aktion zusätzlich aufmerksam gemacht. Einsendeschluss für den eigenen „Schnappschuss“ ist der 13. September. 

Ob Sie sich nun am Tag des offenen Denkmals dafür entscheiden, die interessanten, mit Liebe zum Detail, viel Geduld und Leidenschaft sanierten Gebäude zu besichtigen oder danach eine Reise unternehmen- wir stellen Ihnen ein paar der geförderten Objekte hier vor:

Dorfkirche in Wulkau

In Wulkau kann die Dorfkirche bewundert werden und dies meint auch Herr Schulz:

"Der älteste Teil unsere Kirche stammt aus der romanischen Zeit, der 1. Hälfte des 13. Jh. Das Gebäude in der heutigen Form entstand  1863/64 wohl durch Regierungsbaurat Rosenthal aus Magdeburg nach Plänen von von Quast und Stüler. 1903 erfolgten umfangreiche Veränderungen an der Innenausstattung der Kirche, Altar, Taufstein und Bemalung. U.a. seitlich an der Chor Ostwand Wandgemälde von Martin Luther und Philipp Melanchton. Besonders herausragend ist das Christus Goldmosaik in der Apsis. Egal an welcher Stelle du dich befindest – Jesus schaut dich immer an. Die Arbeiten in der Kirche wurden von italienischen Malern ausgeführt. Nach der Wende erfolgten diverse Sanierungsarbeiten zur Erhaltung der Bausubstanz, die bei weitem noch nicht abgeschlossen sind."

Fachwerkhaus in Havelberg

Mira Dih und Christian Geyer übermittelten uns Ihren Schnappschuss mit großer Freude:

"Unser Fachwerkhaus steht in der schönen Hansestadt Havelberg, Weinbergstr. 21 am Südhang der Klosteranlage zu St. Marien.

Rückbau - WiederaufbauEine große Freude bereitete uns dieser Schnappschuss. Nach Jahren des Rückbaus, erhielten wir die erste Lieferung mit ökologischen, recycelten und natürlichen Materialien."

denkmalgeschütztes Haus in Wolfen

Frau Mierke teilt mit uns Ihren Schnappschuss:

"Anbei mein kleiner Schatz, nämlich mein Haus, welches unter Denkmalschutz steht und bei dem ich die neu hergestellten und angebrachten Fensterläden gefördert bekomme.Das Haus habe ich 1994 gekauft und es war total verkommen, eine Ruine, sowohl innen als auch außen. Es hatte keine Fußböden, kein Bad, hinten war einen riesen Müllberg, auf welchem sich die Ratten tummelten. Im TV gab es eine Reportage von Wolfen, in welchem mein Haus, ganz grau, auch kurz zu sehen war. Dieses Haus habe ich nach und nach, da ich alleinstehend mit Tochter bin, wieder schmuck gemacht. Erst innen, dass ich wohnen konnte und dann das Dach, dann die Fassade, Zaun, Garten und jetzt die Fensterläden renoviert bzw. restauriert.Da ich das als Alleinverdiener nicht so leicht und schnell machen konnte, ist es mein Schatz."

Denkmaltag mit Kammermusik in Kermen

Pfarrer Lindemann übermittelte seinen Schnappschuss vom Tag des offenen Denkmals 2020 mit Kammermusik in der barocken Kirche Kermen.

Herrenhaus der Fürstlichen Domäne zu Wörlitz

Über sein Lieblingsdenkmal schrieb uns Herr Kielgas:

"Mein Lieblingsdenkmal ist das gerade in Restaurierung befindliche Herrenhaus der Fürstlichen Domäne zu Wörlitz, die die modernste Landwirtschaft auf dem Kontinent beherbergte, sozusagen den führenden europäischen „Agrar-Innovations-Hub“. Hier gezeigt ist dessen Belvedere, das nicht nur einen prachtvollen Blick in die traumhafte Parklandschaft der Wörlitzer Anlagen gestattet, sondern seit der Erbauungszeit 1783- 1787 auch als Wallwachstation zur möglichst frühzeitigen Erkennung eines drohenden Hochwassers dient. Kein Wunder, denn die Lebensmaxime seines aufgeklärten Erbauers, des Fürsten Leopold III Friedrich Franz von Anhalt-Dessau lautete: Man solle stets das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Und so ist man, hier oben stehend, dem Paradies körperlich wie geistig ein ganzes Stück näher. Besonders bemerkenswert sind die illusionistischen Malereien, die erst kürzlich erlangten Befunden zu verdanken sind und die Pilaster, Kapitäle und einen Rundbogen darstellen. Zusammen mit der umliegenden Bepflanzung lassen sie das Belvedere von Ferne als einen Pavillon erscheinen, der wie durch Magie auf einem grünen Hügel schwebt, welcher wiederum selbst einen breiten, natürlich gewachsenen Torbogen als Durchgang besitzt. Eine solch glückliche Durchdringung von Architektur und Natur gibt es anderswo äußerst selten – im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, also im Kernland der Aufklärung erlebt man diese Symbiose jedoch auf Schritt und Tritt.

Die Bilderauswahl zeigt u.a. die Gartenfassade mit dem Belvedere, das spektakuläre Treppenhaus sowie die wie in der Erbauungszeit auf Mahagoni „gepimpten“ Flügeltüren, das Geländer des Belvedere nach einem Entwurf von William Chambers in Tages- und Sonnenuntergangsstimmung, wobei das mundgeblasene „Goethe-Glas“ besonders gut zur Wirkung kommt, sowie der Blick von dort auf den künstlichen Vesuv und die verkleinerte Kopie der Villa Hamilton. Diese Sichtachse, die dann an der Domäne vorbei bis zur Leichenhalle reicht, haben wir dem emeritierten Garten-Direktor zu Ehren „Ludwig Trauzettel Blick" getauft."

Rühlmannorgel in der St. Nicolai Kirche in Tornitz

Frau Dunkel ist begeistert von der Rühmannorgel in Tornitz und möchte dies mit ihren beiden Schnappschüssen mit uns teilen:

"Rühlmannorgel in der St. Nicolai Kirche in Tornitz. 1882 erbaut und nach ca. 40 Jahren Dornröschenschlaf seit 2019 wieder in Takt."

Der Ruinenturm im einstigen Lustwald und heutigen RuheForst

Herr Binroth bringt uns mit seinem Schnappschuss den Ruinenturm im einstigen Lustwald und heutigen RuheForst nahe:

"Der Turm ist den Resten einer mittelalterlichen Burg nachempfunden, wurde aber erst um 1850 im Ruinenstil erbaut. Dass er nach langen Jahren des Verfalls im vergangenen Jahr mit Unterstützung des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz grundlegend saniert werden konnte, macht mich ungeheuer froh. Es ist faszinierend zu sehen, wie viele Menschen sich von dem Bauwerk angezogen fühlen und es seitdem schon besucht haben."

Die Einwilligung zur Bildverwendung finden Sie beigefügt. Wir haben die Aktion auch via Instagram begleitet: https://www.instagram.com/ruheforstharbkerwald/?hl=deMit freundlichen GrüßenAndreas Binroth

Gutskirche in Darnewitz

Pfarrer Kemper-Kohlhase aus Kläden sendete seinen Schnappschuss mit der entsprechenden Begeisterung:

"Die Gutskirche in Darnewitz ist die jüngste Kirche in der Region Kläden. Sie liegt als einzige außerhalb des Dorfkerns und ist nach Zeiten des Verfalls wieder renoviert worden. Hier finden Gottesdienste, Beerdigungen, Hochzeiten und Taufen statt. Und neben dem Findlingspark in Darnewitz gehört die Kirche zu den wichtigen Herzensangelegenheiten der Dorfbewohner. Auch wenn nur eine Handvoll Bewohner der EKM angehören, so ist die Kirche doch offen für katholische Beerdigungen und andere Veranstaltungen. Im Pfarrbereich Kläden gibt es, wie überall in der Altmark, einen ausgeprägten Lokalpatriotismus, was die Kirchen angeht. Die Leute kennen wohl ihre Dorfkirche, aber sie gehen kaum in andere Kirchen zum Sonntagsgottesdienst. In Darnewitz ist das anders. Hier kommen aus Menschen aus den Nachbardörfern."

Prämonstratenserkonvent Magdeburg

Prof. Dr. Clemens O.Praem., Prior, Prämonstratenserkonvent übermittelte uns freundlicherweise seinen Schnappschuss.

Zur Erläuterung gibt wikipedia Einiges preis:

Als Kloster Magdeburg wird ein Prämonstratenserkonvent in Magdeburg bezeichnet.

GeschichteDer Vorläufer des Konvents war das Kloster Unser Lieben Frauen. Im Jahr 1129 übereignete Erzbischof Norbert von Xanten das Kollegiatstift Unser Lieben Frauen (syn. Marienstift) dem neu gegründeten Prämonstratenserorden. Das Kloster wurde zum Mutterkloster des Ordens.Nachdem der letzte katholische Propst des Klosters 1597 verstorben war, verließen die verbliebenen katholischen Konventualen am 4. April 1601 das Kloster. 1628 erfolgte die Rückgabe des Klosters an die Prämonstratenser. 1632 verließen diese es, unter Mitnahme von Bibliothek und Archiv, endgültig.GegenwartDas Kloster Unser Lieben Frauen wird nach wechselhafter Geschichte und Säkularisation heute als Kunstmuseum und Konzerthalle genutzt.Seit 1991 leben wieder Prämonstratenser in Magdeburg in einem abhängigen Priorat der Abtei Hamborn in Duisburg-Hamborn. Momentan leben fünf Chorherren in Magdeburg. Die Errichtung eines neuen Gebäudes ist in der Magdeburger Altstadt geplant. Zusammen mit dem Gemeindehaus von St. Petri soll ein umfassender Atrium-Komplex geschaffen werden. Die Universitäts- und künftige Klosterkirche St. Petri, die Magdalenenkapelle, das Gemeindehaus und das neue Kloster sollen dann ein neues geistliches Zentrum für Magdeburg und die gesamte Region bilden.

Gutsanlage in Karow

Frau Baumgärtel schrieb voller Begeisterung:

"Auf dem ersten Foto ist das Herrenhaus vom Südparterre aus zu sehen. Das zweite Foto zeigt den Innenhof des 'Herrenhauses. Auf dem dritten Foto ist die Toreinfahrt mit der "Alten Brennerei" zu sehen.

Diese Bauwerke begeistern uns, weil wir seit 14 Jahren versuchen, die alten Strukturen der Gutsanlage aus dem 13. Jh., die zu DDR -Zeiten als Schule und LPG genutzt wurden, herauszuarbeiten und  der Erfolg unserer Mühen jetzt äußerlich sichtbar wird. Immer wieder finden wir Historisches, was es aufzuarbeiten und zu bewahren gibt.Wir haben unseren Park geöffnet und stehen für einzelne Besucher, die höchstwahrscheinlich trotz Corona vorbeischauen werden, für Gespräche mit Abstand und Einhaltung der Hygieneregeln zur Verfügung.Dieses Mal allerdings ohne Imbiss und Weinprobe."

Café Kies in Magdeburg

Dazu schrieb uns Herr Wolfgang Sieberichs:

"Dieses Denkmal ist Baukunst in Vollendung! Die stuckbesetzte Fassade, die Risalite, aber auch die Aufteilung der Räumlichkeiten und die Deckenhöhen ermöglichen wahres Wohnen in Schönheit und Harmonie! Ob man sich nun die Treppen, die alten Türen oder den Deckenstuck anschaut, überall in diesem Denkmal sind die Bewohner von Schönheit umgeben."

Saalecker Werkstätten in Saaleck Bad Kösen

Dieses Bild haben wir von Arne Cornelius Wasmuth, Gründungsdirektor der Marzona Stiftung Neue Saalecker Werkstätten erhalten:

Die Saalecker Werkstätten in Saaleck Bad Kösen- ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung

Simonetti Haus Coswig

Volker Riedel vom Architekturbüro Volker Riedel aus Coswig hat uns folgenden Text zu seinen Schnappschüssen übermittelt:

"Als "Bauvorstand" und zuständiger Architekt fasziniert mich natürlich am meisten die komplizierte Geschichte der Rettung und Sanierung dieses Baudenkmals. 

So wie Ketos die schöne Andromeda bedroht, war unser Denkmal dem Untergang geweiht. Die Sonnenstrahlen spiegeln sich in der nahe gelegenen Elbe und geben Hoffnung. Inzwischen ist "Andromeda" (die Stuckdecke, wie auch die übrigen sechs und das gesamte Haus) gerettet und erstrahlt in neuer, alter Schönheit. Was mich fasziniert, ist der unermüdliche Kampf der Vereinsmitglieder gegen alle Widrig- und Schwierigkeiten. Als Lieblingsbild habe ich bei der DSD nur Anlage 1 hochgeladen, aber ich sehe in meinem Kopf stets den Zusammenhang mit 2 anderen Bildern. Anhang 2 erklärt sich selbst, zu Anhang 3 muss ich kurz erläutern: "Schutzlos" waren die Decken nach unserer "Übernahme" des Hauses nicht mehr, und die Decke hat auch niemals so "da gelegen" ... das Bild habe ich einfach um 180° gedreht. Anhang 4 erklärt sich dann wieder selbst, dank Zuwendungen von Land, Lotto und DSD erfreut sich die Königstochter inzwischen bester "Gesundheit".  Wir haben uns im Verein darauf verständigt, den/die Fotograf*In wie folgt zu bezeichnen: "...(Name)..., Simonetti Haus Coswig (Anhalt) e.V.", jedenfalls immer dann, wenn das Bild von einem Vereinsmitglied oder im direkten Auftrag des Vereins erstellt wurde. Bei Anlage 1-3 ist das "Volker Riedel", bei Nr. 4 "Dirk Köstler"."

GWG Gartenstadt-Kolonie Reform eG.- Bunter Weg 2 in Magdeburg

Herr Karsten Sorgatz, Vorstandsmitglied der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Gartenstadt-Kolonie Reform eG hat über seinen Schnappschuss Folgendes geschrieben:

" Leben und Arbeiten in einem Flächendenkmal - das ist Lebenswert!

Der Bunte Weg 2 ist nach Abschluss der Fassadensanierung wieder zu einem Aushängeschild der Gartenstadt geworden. Schon von weitem leuchtet das Gebäude in einem warmen Farbenspiel zwischen lichtem ocker, oxidrot und weiß.

In unmittelbarer der Nähe lebte auch ab 1921 ein berühmter Mieter mit seiner Familie: Der Architekt und Künstler Carl Krayl. Er war Mitarbeiter Bruno Tauts und ein ebenso großer Farbenenthusiast."

Gradierwerk in Bad Salzelmen

Karin Friedrich vom Kurmarketing SOLEPARK Schönebeck/Bad Salzelmen hat uns folgenden Schnappschuss geschickt:

„Schön zu jeder Jahreszeit, das Gradierwerk in Bad Salzelmen. Erbaut von 1756 bis 1765, war es einst das längste gradlinig gebaute Gradierwerk Europas. Von seiner ursprünglichen Länge von 1832 m sind heute noch ca. 300m erhalten. Es ist ein Ort mit wohltuender Salz angereicherter Luft zum Durchatmen und Entspannen und Anziehungspunkt für jung und alt.“

Die Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale)

Frau Dr. Heldt übermittelte uns Informationen zum Schnappschuss der Franckeschen Stiftungen:

"In den Franckeschen Stiftungen ist das 18. Jahrhundert in der Materialität der Baustoffe und der Kunst der Handwerker noch allgegenwärtig. Dieses Foto atmet für mich Geschichte. Hervorragende Handwerker ringen bei der Sanierung um jeden Quadratzentimeter der historischen Bausubstanz. Das Foto zeigt einen Ausschnitt des Daches einer mächtigen Scheune. Im kommenden Jahr werden wir dieses Gebäude fertiggestellt haben und den Abschluss des Wiederaufbaus der Franckeschen Stiftungen feiern."

Herr Thomas Müller-Bahlke, Direktor der Franckeschen Stiftungen, veranlasste die Einreichung des Beitrages. 

evangelische Kirche St. Nicolai in Burg

Frau Simon, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates hat folgenden Beitrag zu Kirche St. Nicolai in Burg bei Magdeburg eingereicht:

 "Die ev. Kirche St. Nicolai in Burg wurde erbaut zwischen 1162 und 1186. Sie ist eines der ältesten Gebäude der Stadt Burg. Durch bauliche Schäden und blinde Zerstörungswut wurde die Kirche zwischen 1974 und 1985 verwüstet und war eigentlich schon dem Verfall preisgegeben. Dank der „Wende“ konnte die Kirche ab 1990 wieder genutzt werden. In ihr finden ganzjährig Gottesdienste verschiedenster Art statt. In den warmen Monaten erklingen in der Kirche mit ihrer wunderbaren Akustik regelmäßig Konzerte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch." 

ehem. Willy-Lohmann-Schule in der Lutherstadt Wittenberg

Fam. Pfeiffer übersandte uns ihren Schnappschuss mit denkmalfreudigen Grüßen:

"Mit dem Strukturwandel zum Generationswechsel - vom ehrwürdigen Schulhaus zum Altengerechten Wohnen. 

Warum uns das Haus begeistert? Wir haben bereits unser Herz daran verschenkt! Unser Denkmalobjekt entspringt der Moderne und wurde 1933 im Stil der neuen Sachlichkeit als Schule errichtet. Nach ca. zwei Jahrzehnten des Leerstands konnten wir das Objekt in eine neue Nutzung überführen. Dabei entstehen 13 komfortable Wohnungen und eine kleine Kaffeehaus- Gastronomie mit umringender großzügiger Gartenanlage."

Bauhaus in Quedlinburg

Familie Schumann aus Quedlinburg übermittelte ihre Schnappschüsse mit folgendem Beitrag:

"Als Fans der Bauhaus- Architektur und der dahinterstehenden Philosophie haben meine Frau und ich vor vielen Jahren eine baufällige unter Denkmalschutz stehende Villa in Quedlinburg gekauft. Es handelt sich um einen in 1933 errichteten Experimentalbau mit einem Stahlfachwerk als tragendes Element und Wänden aus Stroh (Solomit);- eine eher seltene Bauausführung für Einfamilienhäuser. Diese Ausführung zeigt die Experimentierfreudigkeit in der Zeit des „Neuen Bauens“. 

Es handelt sich hier quasi um ein modernes Fachwerk, was unserer Meinung nach sehr gut in die historische Fachwerkstadt Quedlinburg passt und das Welterbe bereichert.

Im Jubiläumsjahr "100 Jahre Bauhaus" haben wir uns entschlossen, den Kraftakt der Sanierung anzugehen. Wir sind mitten drin und freuen uns auf eine Fertigstellung in hoffentlich nicht allzu weiter Ferne."

Markt 3 in der Lutherstadt Wittenberg

Frau Deckert (BfB Büro für Bauorganisation) übermittelte folgenden Denkmal-Schnappschuss:

"Der Markt 3, das Selfischhaus, und seine repräsentative Hofanlage gehören zu den bedeutendsten Baudenkmalen der Wittenberger Altstadt.

Das Anwesen ist mit den Familien der Verleger und Buchhändler Christoph Schramm und Samuel Selfisch verbunden, die im 16. Jahrhundert zu den vermögendsten Bürgern der Stadt zählten. Selfisch unterhielt Handelsbeziehungen weit über Kursachsen hinaus und sorgte maßgeblich für die Verbreitung der lutherischen Lehre.In den Räumen des Wohn- und Geschäftshauses haben sich ungewöhnlich viele Spuren der humanistisch gebildeten Bauherren erhalten, u.a. ein Inschriftenzyklus. Der Seitenflügel dürfte als eine Art „Hochregal“ gedient haben, in dem Selfisch Papier und seine Druckerzeugnisse lagerte."

Burg in Hausneindorf

Die Vereinsvorsitzende Frau Richter schrieb uns Folgendes:

"Wir lieben unsere Burg mitten in Hausneindorf. Sie ist Identifikationsobjekt und einfach ein Stück Heimat. Der Amtsturm ist wie eine Landmarke und fasziniert Hausneindorfer ebenso wie Gäste."

Haben Sie Fragen oder suchen Sie einen Ansprechpartner?

Alle Sprechstunden und persönlichen Beratungsgespräche in den Dienstgebäuden des Landesverwaltungsamtes sind abgesagt.

Sie erreichen uns telefonisch in

Halle (Saale): +49 345 514-0

Magdeburg: +49 391 567-0

und

Dessau-Roßlau: +49 340 6506-0

oder wenden Sie sich postalisch an uns:

Landesverwaltungsamt
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)