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N51° 29.80333 E11° 57.35833

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Informationen zum Denkmal

„Villa Lehmann“ gehört zu den imposantesten Villenbauten, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Giebichenstein (bis 1900 noch ein Vorort von Halle) gebaut wurden. Der Hausbau war zu dieser Zeit vom Grundgedanken getragen, den bürgerlichen Wohlstand nach außen zu repräsentieren – was sich baulich an vielen Gestaltungselementen zeigt. In den Jahren 1890/91 ließ Heinrich Franz Lehmann auf einer Poryphorkuppe über der Saale diese repräsentative Villa für sich und seine Familie errichten. Familie Lehmann war durch ihr Bankhaus in Halle (ab 1828) zu wirtschaftlichem Wohlstand gelangt, nach preußischem Wahlrecht galten sie als „Bürger erster Klasse“. Nachdem 1931 die Bank aus wirtschaftlichen Gründen schließen musste, verkaufte die Familie auch ihre Villa. Später waren hier verschiedene Einrichtungen der Martin-Luther-Universität, wie das Institut für Musikpädagogik, untergebracht, seit 2002 steht das Haus leer.