Mit über 1.100 Aufgaben ist das Landesverwaltungsamt die Mittelbehörde Sachsen-Anhalts mit einer großen Bandbreite an Themen und Zuständigkeiten. Zu einzelnen Aspekten unserer Arbeit haben wir Ausstellungen und Infotafeln erstellt. Diese können Sie bei uns kostenlos ausleihen. Zu einigen Ausstellungen stehen zudem ebenfalls kostenlos Begleit- und Infomaterial zur Verfügung.

Themen sind

  • Grüne Berufe
  • die Initiative "In liebevolle Hände abzugeben"
  • Klimawandel
  • Natura 2000
  • Wasser bewegt
  • Wirtschaft im Wandel

Grüne Berufe – Für welchen entscheidest Du Dich? Hier geht es nicht nur um den Grünen Daumen

Grüne Berufe- Bildausschnitt aus der Serie

Auch wenn der Landwirt nicht mehr mit dem Pferdegespann über den Acker zieht und die Kühe schon lange nicht mehr per Hand gemolken werden, etwas Besonderes haben sie immer noch, die „Grünen Berufe“ – ihre Nähe zur Natur. Das zieht nach wie vor viele junge Leute an. Für 13 „traditionelle“ grüne Berufe vom Tierwirt, Gärtner, bis zum Winzer ist das Landesverwaltungsamt (LVwA) die zuständige Stelle für Sachsen-Anhalt. Auch hier haben sich die Berufsbilder in den letzten Jahren grundlegend geändert. Die Landmaschinen sind heute oft GPS-gesteuert, die Abläufe im Stall meistens automatisch geregelt. Aber es gibt auch noch den direkten Kontakt: der Schäfer betreut seine Tiere, der Gärtner hat noch Erde in der Hand. Das hat für viele junge Leute seinen Reiz, trotzdem macht sich auch in diesen Berufen nicht erst in den letzten Jahren ein Mangel an Auszubildenden bemerkbar. Die Ausstellung stellt die Berufsbilder vor und möchte gleichzeitig auf die Chancen aufmerksam machen, die diese Berufe jungen Menschen heute bieten. Die Ausstellung besteht aus 15 Rollups oder Postern in DIN A2 – Format und kann mit unseren Berufsinfo-Karten zur Verfügung gestellt werden. Damit können Berufsinfotage in Ihrer Schule oder den Berufsinformationsstellen der Arbeitsagenturen ausgestattet werden.

Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail:
Frau Beate Hey (beate.hey@lvwa.sachsen-anhalt.de)
Telefon: +49 0345 514 2272
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, zuständige Stelle Grüne Berufe, Dessauer Str. 70, 06118 Halle (Saale)

In liebevolle Hände abzugeben – gesucht: Retter für sanierungsbedürftige Denkmale in Sachsen-Anhalt

In liebevolle Hände abzugeben- Bildausschnitt aus der Serie

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Rund 38.000 denkmalgeschützte Gebäude stehen in Sachsen-Anhalt. Sie sind häufig bereits mehrere 100 Jahre alt und von enormer kulturhistorischer Bedeutung. Doch viele dieser Schlösser, Kirchen, technischen Denkmale, Herrenhäuser oder Villen sind baulich in einem sehr schlechten Zustand. Sie verfallen, weil Gelder für eine Instandhaltung fehlen, ungeklärte Eigentumsverhältnisse vorliegen oder einfach weil aufgrund fehlender Nutzungsmöglichkeiten kein Interesse an einer Sanierung seitens der Eigentümer besteht. Das Landesverwaltungsamt als Obere Denkmalschutzbehörde des Landes sucht immer wieder nach Möglichkeiten, Besitzer von Denkmalen zu unterstützen – durch fachliche Beratung, Förderung oder Schaffung von Möglichkeiten, sie mit potentiellen Sanierern zusammen zu bringen. In dieser Ausstellung werden exemplarisch Gebäude vorgestellt, die einen neuen Besitzer mit „liebevollen Händen“ suchen. Die Ausstellung besteht aus 11 Infotafeln, die als PDF zum eigenständigen Ausdrucken zur Verfügung gestellt werden können. Begleitend ist ein Pressetext vorhanden.

Ansprechpartner:
Frau Denise Vopel (denise.vopel@lvwa.sachsen-anhalt.de)
Landesverwaltungsamt- Pressestelle, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)

Klimawandel

Klimawandel- Bildausschnitt aus der Serie

Schlagzeilen wie „Weinbau im Klimawandel – Sonne satt und Regengüsse“, „Klimawandel begünstigt Eichenprozessionsspinner – Zunahme der Schadinsekten“ oder „hohe Sachschäden und eine Tote durch Unwetter in Sachsen-Anhalt“ verdeutlichen die Betroffenheit eines jeden Einzelnen und das steigende Interesse an fundierten Informationen zur Anpassung an den Klimawandel. Für eine erfolgreiche Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen ist das Zusammenwirkungen aller erforderlich: Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, Vereine und Privatpersonen. Die Wanderausstellung und die dazu gehörige Broschüre ermöglichen einen Einstieg in das komplexe Thema. Sie stellen Aktivitäten im Land Sachsen-Anhalt und in den Kommunen vor und zeigen Beispiele auf, die für jeden Einzelnen nutzbar sind. Hier wird die Thematik „Klimaanpassung für Jedermann“ – einfach und verständlich dargestellt.

Folgende Schwerpunkte stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Das Klima und seine Auswirkungen – Vergangenheit und Zukunft
  • Auswirkungen und Maßnahmen bei Hitzeereignissen in Städten
  • Auswirkungen und Maßnahmen bei Starkregenereignissen
  • Neue Pflanzen und Tiere in unserer Umgebung
  • Zukünftige Herausforderungen für unsere Wälder

Buchungsanfragen für die Ausstellung richten Sie bitte an:
Cècile Bohring (E-Mail)
Telefon: +49 345 514-1108  
Koordinierungsstelle Klimawandel, Energiewende, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)

Natura 2000

Natura2000-Kampagne- Bildausschnitt aus der Serie

Alle europäischen Länder haben sich zusammengetan und ein Netz an Schutzgebieten geschaffen, das sich durch ganz Europa zieht und die Schönheit und Vielfalt unserer Natur sichert. Das Projekt trägt den Namen NATURA 2000 und kann als bisher weltweit einmalig bezeichnet werden. Dabei haben sich alle Länder darauf verständigt, eine bestimmte Anzahl von Gebieten, die besondere Biotope darstellen oder besonders schützenswerten Arten eine Heimat bieten, als NATURA 2000-Gebiete zu melden und auszuweisen. In diesen Gebieten besteht das so genannte „Verschlechterungsverbot“. Das heißt, der gegenwärtige Zustand des Gebietes ist zu erhalten und darf sich nicht verschlechtern. Grundlage für die Entscheidung, welche Gebiete als NATURA 2000-Gebiete ausgewiesen werden, sind die Vogelschutz- und die FFH-Richtlinie, die schützenswerte Lebensraumtypen und die darin enthaltenen Tiere und Pflanzen bezeichnen. Auch Sachsen-Anhalt ist in dieses Netzwerk eingebunden und hat bisher 32 Vogelschutzgebiete und 265 FFH-Gebiete als Natura 2000-Gebiete gemeldet. Zuständig dafür ist das Referat Naturschutz, Landschaftspflege im Landesverwaltungsamt.


Die Ausstellung "NATURA 2000 – Chance für Natur und Mensch" bestehend aus 12 Roll-Ups besticht durch brillante Fotos. Es wird das Schutzgebietsnetz „NATURA 2000” vorgestellt. Natura 2000 bedeutet Naturschutz in Europa. Die Ausstellung ist der Einstieg in die komplexe Thematik des Schutzgebietssystems, angefangen von der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt Sachsen-Anhalts bis hin zu den Nutzungsansprüchen des Menschen, die Schutzgebiete großflächig beeinträchtigen und gefährden können. Auf anschauliche Weise werden Antworten auf Fragen gegeben, wie „Warum brauchen wir Naturschutz”, „Worauf begründet sich das Schutzgebietssystem?”, „Ist Sachsen-Anhalt NATURA verbunden?”, „Was ist in Schutzgebieten erlaubt?” und vieles mehr.

In der Ausstellung  „Faszinierende Lebensraumtypen im Land Sachsen-Anhalt” werden auf 16 Roll-Ups einige der in Sachsen-Anhalt vorkommenden Lebensraumtypen und ihr gebietstypisches Arteninventar beschrieben. Die Lebensraumtypen nach Anhang I der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie sind Teil des europäischen NATURA 2000-Netzwerks. Die besondere Wirkung geht von aussagekräftigen Fotos aus, welche fast ausschließlich Arten und Lebensräume in Sachsen-Anhalt zeigen. Die großformatigen Fotos nehmen Sie mit auf eine Reise zu diesen faszinierendsten Lebensräumen Sachsen-Anhalts. Erfahren Sie mehr über die Entstehung von Flussauen, Mittelgebirgen, Offenland, Magerrasen und Co.
Beide Ausstellungen stehen als Rollups oder Poster in A2- Format zur Verfügung. Zudem haben wir umfangreiches Begleitmaterial zusammengestellt. Näheres dazu finden Sie >>> hier.

Buchungsanfragen für die Ausstellungen richten Sie bitte an:
Frau Heinrichs (iris.heinrichs@lvwa.sachsen-anhalt.de)
Dessauer Str. 70, 06118 Halle (Saale)
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat Naturschutz, Landschaftspflege

Wasser bewegt – Sauberes Wasser für Sachsen-Anhalt

Wasser bewegt- Bildausschnitt aus der Serie

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie ist eine Richtlinie, die den rechtlichen Rahmen für die Wasserpolitik innerhalb der EU vereinheitlicht und bezweckt, die Wasserpolitik stärker auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Wassernutzung auszurichten. Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik. Innerhalb der Europäischen Union sind die natürlichen Gegebenheiten sehr unterschiedlich. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass die wasserwirtschaftlichen Probleme in Irland andere sind als in Sizilien oder im Lausitzer Braunkohlerevier. Deswegen beschränkt die Richtlinie sich darauf, Qualitätsziele aufzustellen und Methoden anzugeben, wie diese zu erreichen und gute Wasserqualitäten zu erhalten sind. In Sachsen-Anhalt ist das Landesverwaltungsamt für die Umsetzung der Richtlinie zuständig. Doch was nützen die besten Verordnungen und Vorhaben, wenn die Bevölkerung sie nicht kennt bzw. mitträgt und sich aktiv einbringen kann. Die Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine wesentliche Rolle. In diesem Zusammenhang wurde eine Wanderausstellung konzipiert, die über die Ziele und Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie informiert und Beispiele aufzeigt.  Dazu stellen wir umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung.

Buchungsanfragen für die Ausstellung richten Sie bitte an:
Frau Susann Kummer (susann.kummer@lvwa.sachsen-anhalt.de)
Tel: +49 345 514 2325
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat Wasser, Dessauer Str. 70,
06118 Halle (Saale)

Wirtschaft im Wandel Vom ökologischen Katastrophengebiet … zur „Speerspitze des Wandels“ (aus: „Der Spiegel“, Ausgabe vom 29.12.1997)

"Und diese Dünste, die als Wegweiser dienen könnten. Bitte gehen Sie geradeaus bis zum Ammoniak, dann links bis zur Salpetersäure. Wenn Sie einen stechenden Schmerz in Hals und Bronchien spüren, kehren Sie um und rufen den Arzt, das war dann Schwefeldioxyd."
Zitat aus dem Roman "Flugasche" von Monika Maron, in dem eine Reporterin die Stadt Bitterfeld besucht

Sie wurde als Giftküche der DDR bezeichnet, die Bevölkerung scherzte über „Bitteres aus Bitterfeld“ und wenn die Bewohner rund um Leuna, Buna oder Bitterfeld nach Synonymen für Ihre Heimat befragt wurden, so beschrieben sie diese noch bis in die Mitte der 90er Jahre als „Dreckloch, ständig im Nebel liegende Landschaft, grau, stinkend und rußig.“ Das Chemiedreieck Leuna - Buna - Bitterfeld gehörte zu DDR-Zeiten einerseits zu den hoch technisierten, andererseits zu den am stärksten unter Umweltbelastungen leidenden  Regionen der DDR. Heute erinnern nur noch alte Fotos oder Filmaufnahmen von diesen Zuständen. Die Ökobilanz des Wirtschaftsstandorts ist trotz der ansässigen chemischen Industrie positiv und die ökonomischen Kennziffern können sich ebenfalls sehen. Doch wie war das möglich? Über diesen „Verwandlungsprozess“ berichtet diese Ausstellung. Sie besteht aus 10 Rollups und kann auch als Plakate oder PDF zur Verfügung gestellt werden.

Buchungsanfragen für die Ausstellung richten Sie bitte an:
Frau Sybille Elstner (sybille.elstner@lvwa.sachsen-anhalt.de)
Tel: 0345-5142501
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat Immissionsschutz, Dessauer Str. 70, 06118 Halle (Saale)

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