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Impressumsverstöße im Internet (Ordnungswidrigkeit)

Das Telemediengesetz (TMG) erlegt bestimmten Diensteanbietern im Internet Anbieterkennzeichnungspflichten auf. Diese dienen vor allem dem Verbraucherschutz.

Verbraucher sind mit Hilfe der Anbieterkennzeichnung in der Lage, Diensteanbieter auf ihre Seriosität zu überprüfen.

Welche Informationen müssen im Internet vorgehalten werden?

Gemäß Paragraf 5 Absatz 1 Nr. 1 Telemediengesetz haben Diensteanbieter für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien u.a. folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten:

1. den Namen und die Anschrift, unter der sie niedergelassen sind, bei juristischen Personen zusätzlich die Rechtsform, den Vertretungsberechtigten und, sofern Angaben über das Kapital der Gesellschaft gemacht werden, das Stamm- oder Grundkapital sowie, wenn nicht alle in Geld zu leistenden Einlagen eingezahlt sind, der Gesamtbetrag der ausstehenden Einlagen,

2. Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post,

3. soweit der Dienst im Rahmen einer Tätigkeit angeboten oder erbracht wird, die der behördlichen Zulassung bedarf, Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde.

Weitere Angaben sind in Paragraf 5 Absatz 1 Nummer 4-7 TMG geregelt.

Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrig handelt nach Paragraf 16 Absatz 2 Nr. 1 TMG, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen Paragraf 5 Absatz 1 TMG eine Information nicht, nicht richtig oder nicht vollständig verfügbar hält.

Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.

Hinweis

Für Impressumsverstöße in Druckmedien (Zeitschriften u.ä.) ist das Referat Hoheitsangelegenheiten, Gefahrenabwehr, Ausländerangelegenheiten im Rahmen des Presserechts zuständig.

Ansprechpartner:

Herr Stroheker

Telefon: +49 345 514-3916
E-Mail