Menu
menu

Das Anti-D-Hilfegesetz sieht folgende Leistungen vor:



Berechtigte


Heil- und Krankenbehandlung


Nach dem Anti-D-HG anerkannte betroffene Frauen erhalten für die durch die Hepatitis-C-Virus-Infektion verursachen gesundheitlichen Folgen Heil- und Krankenbehandlung.

Einmalzahlung


Die Höhe der Einmalzahlung ist abhängig vom Ausmaß der Schädigung und beurteilt sich nach der Grad der Schädigungsfolgen (GdS). Die Höhe der Einmalzahlung richtet sich nach dem GdS (MdE) im Zeitpunkt der erstmaligen Bewilligung von Leistungen nach dem Anti-D-HG.
Wegen einer Ausschlussfrist konnten Anträge auf Einmalzahlungen nur bis zum 31.12.2000 gestellt werden.


Höhe der Einmalzahlung

GdS

DM

10 und 20 von Hundert

7.000 DM

3.579 Euro

30 von Hundert

12.000 DM

6.136 Euro

40 von Hundert

15.000 DM

7.669 Euro

50 von Hundert

20.000 DM

10.226 Euro

ab 60 von Hundert

30.000 DM

15.339 Euro

monatliche Rente


Die Höhe der monatliche Rente bestimmt sich nach dem aktuellen Ausmaß des Grades der Schädigungsfolgen (GdS).


Höhe der monatlichen Rente:

ab

30 v.H.

40 v.H.

50 v.H.

60 v.H.

ab 70 v.H.

1/2000

500 DM

800 DM

1.100 DM

1.500 DM

2.000 DM

7/2000

503 DM

805 DM

1.107 DM

1.509 DM

2.012 DM

7/2001

513 DM

820 DM

1.128 DM

1.538 DM

2.050 DM

1/2002

262 €

419 €

577 €

786 €

1.048 €

7/2002

268 €

428 €

589 €

803 €

1.071 €

7/2003

271 €

432 €

595 €

811 €

1.082 €

7/2007

272 €

434 €

598 €

815 €

1.088 €

7/2008

275 €

439 €

605 €

824 €

1.100 €

7/2009

282 €

450 €

620 €

844 €

1.127 €

7/2011

   285 €

   454 €

      626 €

      852 €

    1.138 €

7/2012

   291 €

   464 €

      640 €

      871 €

    1.163 €

Kontaktpersonen


Kontaktpersonen sind,

  • die seit der Immunprophylaxe geborenen Kinder

  • Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder sowie sonstige Kinder, Ehegatten und Lebenspartner der berechtigten Frauen, die nicht nur vorübergehend in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben

 und sich mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert haben.

Kontaktpersonen haben Anspruch auf Heil- und Krankenbehandlung und finazielle Hilfen.



Hinterbliebene



Stirbt eine anerkannte Berechtigte an den Folgen einer im Zeitpunkt des Todes bestandskräftug anerkannten Hepatitis-C-Virus-Infektion erhalten die Hinterbliebenen eine finazielle Hilfe.


Ehegatte für die Zeit von 60 Monaten

Waisen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres , bei weiterer Schul- oder Berufsausbildung maximal bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres


Höhe der Leistungen an Hinterbliebene:

ab

Ehegatte

Halbwaise

Vollwaise

1/2000

800 DM

600 DM

1.000 DM

7/2000

805 DM

604 DM

1.006 DM

7/2001

820 DM

616 DM

1.025 DM

1/2002

419 €

315 €

524 €

7/2002

428 €

322 €

535 €

7/2003

432 €

325 €

541 €

7/2007

434 €

327 €

544 €

7/2008

439 €

331 €

550 €

7/2009

450 €

339 €

563 €

7/2011

     454 €

      342 €

      569 €

7/2012

     464 €

      349 €

      581 €