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Mehr als 2 Millionen Euro bewilligte das Landesverwaltungsamt für die Radwegförderung im Pendlerbereich

„Förderung einer nachhaltigen, multimodalen Mobilität in den Städten und ihrem Pendlerraum“ – was zunächst recht sperrig klingt, ist vor allem für all diejenigen interessant, die ihren Arbeitsweg auf zwei Rädern bestreiten. Denn mit dem sogenannten „EFRE“-Förderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt und der europäischen Union wird der Bau von Radwegen mit Bezug zum Pendlerverkehr unterstützt. Das Landesverwaltungsamt als Bewilligungsbehörde informiert über aktuelle Zahlen und Vorhaben, welche bereits bewilligt wurden. Demnach wurden seit Inkrafttreten der Förderrichtlinie im Sommer letzten Jahres fünf Vorhaben bewilligt mit einer Fördersumme in Höhe von 2,05 Millionen Euro. Damit kann in folgende Bauprojekte investiert werden:

  • Verbindungsradweg Weißenfels-Uichteritz (Burgenlandkreis)
  • Radverkehrskonzept der Stadt Weißenfels (Burgenlandkreis)
  • Neue Wohnstadt, 1.BA, Lessingstraße, Stadt Calbe (Salzlandkreis)
  • Grundhafter Ausbau des Radwander- und Wirtschaftsweges zw. Kuckenberg und Esperstedt (Saalekreis)
  • Radverkehrskonzept Stadt Eisleben (Mansfeld-Südharz)

Weiterhin liegen 14 weitere Anträge vor, die insgesamt 10,8 Millionen Euro Fördersummen aufrufen wollen. Über diese wird demnächst entschieden, darunter

  • vier Vorhaben aus dem Burgenlandkreis
  • drei Vorhaben aus dem Salzlandkreis
  • ein Vorhaben aus dem Bördekreis
  • vier Vorhaben aus dem Landkreis Harz
  • ein Vorhaben aus dem Saalekreis und
  • ein Vorhaben aus dem Landkreis Wittenberg.

Hintergrund:

Das EFRE-Programm „Förderung einer nachhaltigen, multimodalen Mobilität in den Städten und ihrem Pendlerraum“ begann bereits 2021 und läuft bis Ende 2028. Demnächst sind unter anderem Änderungen in den gesetzten Fristen zu erwarten aufgrund neuer Richtlinien. Weitere Informationen hierzu finden Interessierte hier auf der Website des Landesverwaltungsamts.

Gefördert werden im EFRE-Programm:

  • Investive Maßnahmen für ein stärkeres öffentliches Verkehrsnetz sowie einfachere und attraktivere Möglichkeiten für aktive Mobilität wie Gehen und Radfahren im Alltagsverkehr,
  • Investive Maßnahmen für eine bessere Steuerung der Mobilitätsströme durch multimodale Knotenpunkte und digitale Lösungen,
  • Effiziente emissionsfreie Stadtlogistik,
  • Lieferungen auf der letzten Meile,
  • Mobilitätspläne und -konzepte

Der Fördersatz hierzu beträgt bis zu 90 % kommunaler Ausgaben und bis zu 60 % der Ausgaben bei Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts, öffentlichen und privaten Einrichtungen und Unternehmen einschließlich Eigenbetrieben, öffentlich- rechtlichen und gemeinnützigen privatrechtlichen Stiftungen, Verbänden, Zweckverbänden und Vereinen und Gesellschaften der Kommunen.