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Düngung

Die Düngung landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Kulturen ist wesentlicher Produktionsfaktor im Acker- und Pflanzenbau. Dabei ist aus Gründen des Verbraucher- und Umweltschutzes ein sehr umfangreicher rechtlicher Rahmen vorgegeben und zu beachten.

Regelungen der Düngeverordnung

Die Düngeverordnung regelt die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln. Düngemittel sind im Rahmen der guten fachlichen Praxis zeitlich und mengenmäßig so auszubringen, dass die Nährstoffe von den Pflanzen weitgehend ausgenutzt werden können. Nährstoffverluste sowie damit mögliche Einträge in Gewässer sind bei der Bewirtschaftung zu vermeiden. Neben besonderen Hinweisen zu der Anwendung stickstoffhaltiger Düngemittel, zu Geräten zur Ausbringung und zur Düngebedarfsermittlung werden beispielsweise besondere Regelungen für die Ausbringung von Gülle, Jauche, Geflügelkot und flüssigen organischen Düngemitteln in Abhängigkeit von Witterung und Vegetation getroffen.

Weiterhin sind betriebsbezogene Obergrenzen für die Ausbringung von Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft auf Acker- und Grünland festgelegt. Zum Nachweis der Einhaltung der Grundsätze der guten fachlichen Praxis der Düngung sind hinsichtlich der Nährstoffzu- und -abfuhr Nährstoffvergleiche zu erstellen. Diese Vergleiche ermöglichen den Landwirten eine innerbetriebliche Prüfung, ob die durchgeführten Düngungsmaßnahmen auf Dauer ökonomisch und ökologisch sachgerecht sind.

Zuständige Behörden

Zuständige Behörden für den Vollzug der Düngeverordnung sind die Landkreise und kreisfreien Städte. Die Mitarbeiter der Landkreise und kreisfreien Städte kontrollieren jährlich eine bestimmte Anzahl von Betrieben auf die Einhaltung der Grundsätze der guten fachlichen Praxis der Düngung. Die Fachaufsicht liegt beim Landesverwaltungsamt, Referat Agrarwirtschaft, Ländliche Räume, Fischerei, Forst- und Jagdhoheit.

Fachspezifische Empfehlungen zur Düngung werden von der Landesanstalt für
Landwirtschaft und Gartenbau (LLG)
gegeben.

Das Inverkehrbringen von Düngemitteln unterliegt den Vorschriften des Düngegesetzes, der Düngemittelverordnung sowie der EG-Düngemittelverordnung und wird durch die zuständige Behörde für die Düngemittelverkehrskontrolle, das Landesverwaltungsamt, Referat Agrarwirtschaft, Ländliche Räume, Fischerei, Forst- und Jagdhoheit überwacht.

 

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