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Wohn- und Geschäftshaus "Lohmannsche Brauerei"

1898 durch Hofmaurermeister August Kunad für Karl Lohmann erbaut,
dabei wurde möglicherweise ein bereits vorhandener Bau einbezogen. Der ursprünglich größere Gebäudekomplex wurde in den 1980er Jahren modernisiert. Dreiflügelbau in prägnanter Ecklage einer Straßenkreuzung mit turmartigen, zur Puschkinstraße ausgerichtetem Brauereigebäude aus 790 qm Grundstück mit 298 qm Nutzfläche. Die Architektur in gründerzeitlich geprägten Renaissanceformen, auf der zur Kreuzung orientierten Hauptansichtsseite ein schöner schmiedeeiserner Balkon, auf den drei Dachseiten des Walmdaches früher Ziergiebel. Im Erdgeschoss ursprünglich ein Gasthaus,  darüber die Wohnräume des Brauereibesitzers. Zwischen 1945-47 diente das Gebäude als Rathaus. Zuletzt bewohnt war es im Jahr 2005.

Villa in der Berliner Straße

Repräsentativer Klinkerbau in Architekturformen der Neurenaissance. Erbaut 1899
von Maurermeister August Kunad für den Falzziegel- und Hartsteinfabrikanten Ingenieur Wilhelm Olschewsky.  Die Fabrikantenvilla gehört zu den wenigen qualitätsvollen Zeugnissen der späten Gründerzeit in Coswig. Der zurückgesetzte Bau mit ursprünglich gärtnerisch gestaltetem Umfeld. Zur Straßenseite Eingangsrisalit (der früher bekrönende Abschluss fehlt). Auf der Rückseite dreiachsiger Standerker mit Säulenloggia, hier und auf der Südseite stattliches Zwerchhaus mit aufwändigem Giebel in Spätrenaissanceformen.

Gebäudefläche: 309 qm  | Grundstücksfläche: 13329 qm

Zuletzt wurde es im Jahr 2000 bewohnt. Bestrebungen, das Gebäude zu veräußern,
scheiterten, was vermutlich auf die Grundstücksgröße, dem Verdacht auf Altlasten oder den schwierigen Eigentümern zurückzuführen ist.

Wohnhaus in der Puschkinstraße

Bei dem Objekt handelt es sich um einen straßenbildprägenden Putzbau von 1880.  Bauherr und Entwurfsverfasser war der Zimmermeister Fritz Aehle, der auf dem Grundstück seine Werkstatt mit
Holzhandlung betrieb.  Die aufwendige Fassadengestaltung
spätklassizistisch mit Eingangsrisalit, Zwerchhaus und flachem Dreieckgiebel, der Eingang portalartig, Fenster und Eingang mit zeittypischen Verdachungen, das Drempelgeschoss im Wechsel von Zierkonsolen und Akroterien hervorgehoben, der seitliche Polygonalerker und die rückwärtigen Flügel 1911 bzw. 1924.

Gebäudefläche: 227 qm | Grundstücksfläche: 314 qm

Zuletzt wurde das Haus im Jahr 1999 bewohnt.

Rundgang mit dem Präsidenten des Landesverwaltungsamtes Herrn Thomas Pleye und dem stellvertretenden Bürgermeister von Coswig (Anhalt) Herrn Thomas Schneider