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Wohnhaus im Neorenaissancestil

Neben der platz- und straßenbildbeherrschenden Ecklage fällt das Wohnhaus wegen seiner eindrucksvollen, repräsentativen Fassadenkonstruktion auf. Die Hausfassade stammt  von 1907, doch ist anzunehmen, dass der zweigeschossige Putzbau im Kern noch um einige Zeit älter ist. Einzelne Gestaltungselemente, wie z.B. der figürliche Stuckdekor im Fensterbereich, Gurtgesims und Tondi entsprechen den Baumerkmalen der Neorenaissance .

Da sich ein Sanierungskonzept der Wohnungsbaugesellschaft Burg trotz möglicher finanzieller Förderung nicht als wirtschaftlich erwies, besteht eine Verkaufsabsicht.

Stadthof mit ehemaliger Tischfabrik

Das Wohnhaus stammt aus der Zeit um 1895. Es ist ein anschauliches Beispiel für eine vergleichsweise strenge neobarocke Gestaltung von Wohnhäusern in einer Mittelstadt im ausgehenden 19. Jahrhundert. Darüber hinaus ist es kulturell-künstlerisch sehr qualitätsvoll gestaltet. Die Ausstattung aus der Erbauungszeit ist im Inneren des Hauses noch erhalten geblieben. Im Hof befindet sich eine ehemalige Tischfabrik mit einem mehrgeschossigen Backsteinbau, der durch seine Lisenengliederung und breite Fenstergruppen besonders auffällt. Das Fassadenrelief wirkt hierdurch straff, aber lebendig. Bei dem Objekt handelt es sich insgesamt um ein beachtenswertes Dokument für eine innerstädtische gründerzeitliche Fabrikanlage mit repräsentativem Direktorensitz.

Rundgang mit dem Präsidenten des Landesverwaltungsamtes Herrn Thomas Pleye und dem Bürgermeister von Burg Herrn Jörg Rehbaum