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Förderung der nachhaltigen Integrationsarbeit in den Kreis- und Stadtsportbünden des Landes Sachsen-Anhalt

Ansprechpartner:
Frau Werneke
Tel.: 0391 567-2202
E-Mail: Caroline.Werneke(at)lvwa.sachsen-anhalt.de

 

Das Land Sachsen-Anhalt gewährt nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, auf der Grundlage des § 1 Abs. 2 Nr. 5 bis 8 des Sportfördergesetzes vom 18. 12. 2012 (GVBl. LSAS. 620) sowie der §§ 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung des Landes Sachsen-Anhalt (LHO) vom 30. 4. 1991(GVBl. LSA S. 35), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 22. 3. 2017 (GVBl. LSA S. 55), der hierzu ergangenen Verwaltungsvorschriften (VV-LHO, RdErl. des MF vom 1.2.2001, MBl. LSA S. 241, zuletzt geändert durch RdErl. vom 28. 1. 2013, MBl. LSA S. 73) sowie des Zuwendungsrechtsergänzungserlasses (RdErl. des MF vom 6. 6. 2016, MBI. LSA S. 383) Zuwendungen zur nachhaltigen Integrationsarbeit der Kreis- und Stadtsportbünde. Die Integrationsarbeit bezieht sich dabei vorrangig auf Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten, aber auch auf sozial Benachteiligte und auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Die integrativen Maßnahmen sollen die Teilhabe aller Menschen am Sport sichern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Die Prävention gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Extremismus und Homophobie ist Bestandteil der zu leistenden Integrationsarbeit.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger ist der Landessportbund als Erstempfänger, der die Mittel über den in der Förderrichtlinie als Anlage 2 beigefügten Weiterleitungsvertrag an die Kreis- und Stadtsportbünde im Land Sachsen-Anhalt als Letztempfänger weiterleitet.

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Integrationsarbeit
in den Kreis- und Stadtsportbünden des Landes Sachsen-Anhalt_ Erl.- des MI vom 28.06.2017 -36.1-48102

Vordrucke

Anlage 1 - Zielvereinbarung des Kreis-/Stadtsportbundes (Name)
mit der Stabsstelle „Sport und Gesellschaft“

Anlage 2 - Weiterleitungsvertrag zwischen dem Zuwendungsempfänger LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.V. (Erstempfänger) und dem Kreissportbund/Stadtsportbund ... e.V. (Letztempfänger)

Anlage 3 – Formular Monitoring


Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung ist die nachhaltige Integrationsarbeit der Kreis- und Stadtsportbünde für den Zeitraum vom 1. 8. 2017 bis zum 31. 12. 2019 für folgende Zielgruppen:
a) sozial Benachteiligte,
b) Menschen mit Behinderungen,
c) Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten.
Die Förderung der Tätigkeit der Kreis- und Stadtsportbünde soll zur Verbesserung der Lebenssituation der in Absatz 1 benannten Zielgruppen beitragen und ist dabei insbesondere auf folgende Ziele gerichtet:
a) Information, Beratung und Unterstützung der Zielgruppen bei deren Integration in den Sport,
b) Qualifizierung und Öffnung von Sportvereinen für die Arbeit mit den Zielgruppen und bei deren Teilhabe
am Sport,
c) Prävention gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Extremismus und Homophobie im Sport,
d) Koordination der Integrationsarbeit in den Sport im jeweiligen Landkreis und in der jeweiligen kreisfreien
Stadt,
e) Mitwirkung in lokalen Netzwerken zur Integration der Zielgruppen,
f) Zusammenarbeit mit der „Stabsstelle Sport und Gesellschaft“ im LandesSportBund Sachsen-Anhalt e. V.

Für die Umsetzung dieser Ziele wurden Kriterien festgelegt, die Bestandteil der in der Anlage 1 als Muster beigefügten Zielvereinbarung der Kreis- und Stadtsportbünde mit dem Landessportbund sind. Auf der Grundlage der Musterzielvereinbarung werden mit den Kreis- und Stadtsportbünden ab dem Jahr 2018 individuelle Zielvereinbarungen abgeschlossen.