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Informationen zum Verdienstausfall bedingt durch Krankheit

Bei einem Verdienstausfall bedingt durch Krankheiten wie beispielsweise die Neue Grippe können Betroffene einen Antrag auf Erstattung (Verdienstausfallentschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz) stellen. Den Antrag können Arbeitnehmer, Selbstständige und Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmer stellen.
Diese Verdienstausfallentschädigung deckt jene Fälle ab, bei denen Personen nicht selbst erkrankt sind, sondern als Kontaktpersonen, Ansteckungs- oder Krankheitsverdächtige isoliert werden müssen und diesen betroffenen Bürgern nach Einsetzen der Isolation keinerlei finanzieller Anspruch gegen Arbeitgeber, Krankenkasse oder Versicherung zusteht. Direkt Erkrankte (erkennbar an der Krankschreibung durch einen Arzt) erhalten ihre Lohnfortzahlung wie üblich erst vom Arbeitgeber und im Anschluss über die Krankenversicherung.
So ist beispielsweise der Verdienstausfall eines an der neuen Grippe erkrankten Auszubildenden über seine Krankenversicherung abgesichert. Die im selben Haushalt lebenden Eltern, die nicht selbst erkrankt sind, aber wegen der potentiellen Ansteckungsgefahr isoliert werden müssen, können ihren Verdienstausfall nicht gegenüber den Krankenkassen geltend machen. Diese Verluste deckt, wenn der Arbeitgeber nicht selbst vertraglich zur Lohnfortzahlung verpflichtet ist, die Verdienstausfallentschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz ab. Nähere Informationen zu Entschädigungsvoraussetzungen, -höhen oder Zahlungsdauer und den Antrag zum Download finden Sie hier:

Informationen zum Verdienstausfall

Antrag zum Verdienstausfall (nicht barrierefrei)